London vom 06. – 09.12.2017 / Reisebericht

 Hallo meine Lieben, der für mich krönende Abschluss des Jahres 2017 war eindeutig wieder mal London. Ich glaube, ich habe doch nebenbei erwähnt, dass ich im Dezember noch einmal hinfliegen wollte, oder???

 

Nun, leider, leider gingen auch diese paar Tage, die eindeutig mal wieder viel zu kurz für diese tolle Stadt waren, viel zu schnell vorbei.

Trotzdem möchte ich euch, dieses mal nur in Kurzfassung (wer`s glaubt…lach) schreiben, was ich so alles unternommen habe bzw. wie die Gegebenheiten vor Ort waren.

Fangen wir mal mit dem typischen Londoner Wetter an. Hier kann ich euch sagen, dass es bis auf einige kurze Ausnahmen regnerisch, nebelig und kalt war (typisches Dezemberwetter eben). Und nein, ich kenne London auch von seiner „Sonnenseite“, die es tatsächlich gibt.

Aber als echter Londonliebhaber lässt mich solch ein Wetter natürlich mehr als „kalt“ (im warsten Sinne des Wortes).

Meine Unterkunft, die ich zum dritten Mal ausgewählt habe, war etwas außerhalb von London in Hammersmith. Dieser Ortsteil liegt aber noch in der U-Bahn-Zone 2, also recht nahe am Zentrum und mit der Hauptlinie Piccadilly-Line (auch vom Flughafen Heathrow aus) immer sehr gut erreichbar. Da mein Hotel sich aber nicht so nahe an der U-Bahn-Haltestelle (war immerhin ungefähr 800 m entfernt) befindet, musste ich entweder zu Fuß weiter gehen oder 2 Stationen mit dem Bus fahren. Ich habe es immer je nachdem, wie viel ich an den einzelnen Tagen unternommen habe, entschieden. Das Zimmer (ich hatte ein Doppelzimmer als Einzelzimmer, Blick auf den „zauberhaften“ betonierten Innenhof) war für mich total ok und das Frühstück für Londoner Verhältnisse annehmbar. Immerhin handelt es sich hier nur um ein 2 Sterne Hotel, was für mich aber ausreichend ist, da ich eh die meiste Zeit unterwegs bin und selten – außer Nachts – mich dort aufhalte (hätte man aber ohne Probleme auch über Tag machen können). Falls Ihr noch Fragen zum Hotel habt, einfach die Kommentare dafür benutzen.

So, nachdem ich das Wetter und das Hotel abgehakt habe, geht’s nun  – aber nur kurz – zu den beiden Flügen, die ich mit eurowings unternommen habe. Da es hier keine nennenswerten Störungen gab, weder auf dem Hin- noch Rückflug – lasse ich diesen Teil einfach mal aus (ist ja auch nicht wirklich interessant…lach). Ok, ein schönes Bild vom Hinflug gibt’s trotzdem:

 

Jetzt geht’s aber auch mit London am Nikolaustag 06.12. los.

Ich kam also um ca. 14.30 Uhr im Hotel an und durfte auch gleich einchecken.  Nachdem ich mich dann meines pinken Trollies entledigt hatte, ging es auch gleich weiter Richtung St. Pancras International (Bahnhof) und dort in den Harry Potter Shop, um  noch ein bestimmtes Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Wie ihr seht, habe ich auch da schon an meine Familie gedacht…lach

 

Nach dem ich mich dann durch das Gewühle im Shop durchgearbeitet hatte, ging es zur Piccadilly Circus, da ich eigentlich nachmittags vor hatte ins Kino zu gehen. Aber was soll ich sagen, in das speziellen Kino, in das ich gehen wollte, liefen nur die beiden Filme, die ich schon in Kiel gesehen hatte. Also nichts mit dem Kinovergnügen. Ich bin dann durch einige Seitenstraßen Richtung Coventgarden geschlendert und habe mich da ein wenig umgeschaut. Eines kann ich euch sagen, in London (jedenfalls im Dezember) wird es verdammt schnell dunkel. Spätestens um 16.00 Uhr hatte ich das Gefühl es war Nacht. Also ging es dann gegen 18.00 Uhr wieder zurück ins Hotel, ohne mir noch eine leckere Schokolade zu gönnen.

 

Am 07.12.2017 ging es dann gegen 9.30 Uhr los. Heute hatte ich den ganzen Tag zeit und die wollte ich so gut wie möglich im Hellen nutzen. Ich brauche ja nicht zu erwähnen, dass es geregnet hatte… Trotzdem, der Schirm wurde aufgespannt und ab ging es in den Stadtteil Camden Town. Der Straßenmarkt und die umliegenden Shops sind echt klasse und die Fassaden der Häuser bunt und außergewöhnlich. Falls ihr mal nach London fahrt, da müsst ihr hin.

Dort habe ich mich dann durch die engen Gänge, Stände und  Shops gedrängelt und habe noch ein weiteres Geschenk für meine Schwester gefunden (ja ich habe mir auch noch was gekauft, aber erst später).  Da kann man sich echt lange aufhalten, ich bin dann aber gegen Mittag weiter Richtung Tower Bridge,

da es für mich London ohne einen Besuch da nicht geht. Übrigens es regnete immer mehr, nur so am Rande. Nachdem ich mich dann Richtung Tower Bridge bewegte hatte, ging es auf der anderen Seite weiter Richtung Hays Galleria,  in der Nähe der London Bridge.

Dies ist ein  kleiner Bereich, in dem sich einige nette Shops befinden. Da es Mittag war und ich Hunger bekam, gab es dann an einen der vielen Weihnachtsbuden eine „German Sausage“, genau, was sollte ich in London schon anderes essen…lach

 

Wie es hin ging, so auch zurück, jedenfalls dachte ich es. Aber dann, auf dem Weg direkt über die Tower Bridge versagte mein Regenschirm. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, auf einer Brücke (windig), Regen und zu meinem Glück noch Hagel und ich ohne Schirm. Ein begossener Pudel war nichts dagegen…lach.

Aber, da ich hart im nehmen bin, und ich eh mehr als nass war, ging es in einen Shop, um noch ein Andenken zu kaufen. Lustig, wie mich der Verkäufer anstarrte, mit meinem Regenschirm in der Hand und alles an mir triefte nur so. Ich meine etwas mitleidig fragte er mich, warum ich so nass wäre, obwohl ich einen Regenschirm hatte. Aber darauf gab es nur ein schräges Lächeln meinerseits.

Wie ich euch ja schon geschrieben hatte, lag mein Hotel etwas außerhalb und darum musste ich so nass wie ich war, mit der U-Bahn wieder zurück und mich „trockenfönen“. Nachdem ich dann wieder  einigermaßen herzeigbar war, ging es weiter. Es war gegen 17.00 Uhr und ich wollte noch unbedingt in den Hyde Park zum Winterwonderland. Also wieder ab in die U-Bahn und hin da.

Tja, und ob ihr es glaubt oder nicht, mein erster Besuch da und ich fühlte mich wie auf dem Oktoberfest. Selbst bayerische Musik wurde gespielt. Es gab außerdem Knödel, Haxe, Weißbier, Bretzel, etc. Ein deutsches Ehepaar hinter mir schüttelte auch nur ungläubig mit dem Kopf und die Frau sagte „das glaube ich jetzt nicht…lach.

Na ja ein wenig Weihnachtsstimmung kam dann auch auf, als ich mich etwas weiter umgeschaut hatte.

Natürlich gab es für mich  auch etwas leckeres, was ich euch ja – sofern ihr auf Instagram seit, schon vorab gezeigt hatte. Ich kann nur sagen jummy.

 

Nachdem ich mich dann auf dem riesigen Gelände fast verlaufen hatte, fand ich dann doch einige Zeit später einen Nebenausgang und es ging dann gegen 20.30 Uhr wieder zurück ins Hotel.

Am 08.12.2017 ging es wie am Vortag um 09.30 Uhr los. Heute wollte ich ein wenig auf Shoppingtour in die Oxfordsreet/Bondstreet gehen. Eigentlich sind das mit die teuersten Einkaufsstraßen in London, aber das ein oder andere Schnäppchen konnte ich immer bekommen (war in der Vergangenheit auch so).  Mir persönlich gefällt das Geschäft HVD besonders gut, da man dort viele CDs/DVDs/Platten etc. bekommt, die man in Deutschland so nicht erhält, außer man bestellt sie über das Internet. Daher habe ich mich dort auch länger aufgehalten und mich durch Sortiment „gearbeitet“.

 

Die Deko war wirklich schön, schade nur, dass es für eine Beleuchtung einfach zu früh war.

Mittags habe ich eine Kleinigkeit gegessen und bin dann noch einmal zum überdachten Flohmarkt im Coventgarden

 

und danach noch zum Piccadilly Circus geschlendert (beides kann man gut zu Fuß erreichen).

Gegen 19.00 Uhr war ich dann wieder im Hotel.

 

Tja, heute am 09.12.2017 ist schon der Abreisetag. Da ich spätestens gegen Mittag auf dem Heathrow Airport sein musste, blieb mir nicht mehr so viel Zeit, um etwas großes zu unternehmen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, auch weil ich ja meinen Trollie dabei hatte, einfach im Shoppingcenter in Hammersmith zu bleiben und von dort dann loszufahren. Leider waren auch die letzten zwei Stunden in London viel zu schnell um und ich musste wieder Richtung Heimat.

 

Mein Fazit: Wie immer ein toller Londonaufenhalt, aber – auch wie immer – viel zu kurz. Na ja, aber wie heißt es so schön „Nach London ist vor London“. Also in diesem Sinne…

i am singing in the rain

 

Alles Liebe, eure britti

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8 Gedanken zu “London vom 06. – 09.12.2017 / Reisebericht

  1. Ein schöner Reisebericht! Schade, dass du mit dem Wetter nicht wirklich Glück hattest, aber was soll’s…man muss das Beste draus machen. 🙂
    Dass es auf dem Winter Wonderland typisch „deutsche“ Sachen gab, ist ja mal ein Ding. Wobei im Ausland ja immer nur die bayerische Kultur als typisch Deutsch gesehen wird. Unsere Weihnachtsmärkte sehen dann ja doch ein bisschen anders aus. 😀 😉

    Liebe Grüße,
    Christina

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  2. Dankeschön. Ja ich war auch wirklich erstaunt, dass es so viele bayerische Produkte gab. Aber trotzdem war es echt klasse und mal was anderes. Das es wettertechnisch so werden wird, hatte ich vorher schon gesehen, war halt London im Regen, auch das fand ich nicht so schlimm. Nun habe ich eigentlich jede Jahreszeit mal mitgemacht und jede hatte seinen Reiz. Liebe Grüße, britti

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