Philips Lumea SC1997

Hallo meine Lieben, eigentlich konnte ich nicht so recht glauben, als ich eine E-Mail von Philips bekam. Ich wurde ausgewählt, den Lumea SC1997 zu testen. Warum ich es nicht glauben konnte, nun meine Bewerbung lag zum Zusagezeitraum bestimmt schon 3, wenn nicht mehr, Monate zurück. Ich hatte es schlichtweg „vergessen“. Daher war meine Freude umso größer:

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Leider hatte es sich mit der Auslieferung dann doch um ein paar Wochen verzögert, so das ich irgendwann dachte, es wäre eine „Spaßmail-Zusage“. Aber nein, Mitte Dezember kam dann mein Paket:

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Vielen lieben Dank an das nette Team von Philips für die kostenlose Zusendung.

Ausgepackt sah der Inhalt dieses Paketes folgendermaßen aus:

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So, bevor es zum eigentlichen Produkttest von mir kommt, gibt es noch einige technische bzw. Anwendungshinweise (ja muss sein…lach):

Woraus besteht der Lumea überhaupt:

  • Lichtaustrittsfenster mit integriertem UV-Filter
  • Aufsätze
    • a Körper-Aufsatz
    • b Präzisionsaufsatz
  • Reflektor im Aufsatz
  • integriertes Sicherheitssystem
  • Hauttonsensor
  • Elektrische Kontakte
  • Blitztaste
  • Öffnung für elektrische Kontakte
  • Ein-/Ausschalter
  • Lichtstärkeanzeigen (1 bis 5)
  • Bereitschaftsanzeige
  • Belüftungsschlitze
  • Gerätestecker
  • Ladegerät
  • Gerätestecker

Hört sich vielleicht am Anfang sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Trotzdem sollte man vor dem ersten Gebrauch sich die mitgelieferte Gebrauchsanweisung aufmerksam durchlesen.

Warum durchlesen, nun es gibt auch einige Personen, die den Lumea nicht verwenden sollten, wie Hauttypen, die selten einen Sonnenbrand und eine sehr dunkle Sonnenbräune erreichen. In diesem Fall kann es bei Anwendung zu diversen Hautirritationen kommen, wie z. B. Hyperpigmentierung, starke Rötungen, Verbrennungen etc..

In der Gebrauchsanweisung sind noch diverse weitere Warnhinweise angegeben, für Personen, die dieses Produkt eher nicht zu verwenden haben, aber keine Angst, dass sind nur Hinweise, damit Philips abgesichert ist – ähnlich wie bei einem Beipackzettel von Medikamenten (das muss dann einfach so sein). Finde ich persönlich auch gut, dass man von vornherein aufgeklärt wird.

Natürlich wird auch noch kurz erklärt, was IPL eigentlich bedeutet (Quelle Gebrauchsanweisung):

Mit der IPL-Technologie werden sanfte Lichtimpulse auf der Haut angewendet und von der Haarwurzel absorbiert. Je dunkler das Haar, desto besser werden die Lichtimpulse absorbiert.

Die Lichtimpulse regen das Haarfollikel an, in die Ruhephase überzugehen. Als Konsequenz fällt das Haar auf natürliche Weise aus und der Haarwuchs wird verhindert.

So, je dunkler die Haare, umso besser das Ergebnis. Was sagt uns dass, das die Behandlung bei hellblondem oder blondem Haar nicht effektiv ist, da blondes Haar nicht genügend Licht absorbiert. Eine entsprechende Tabelle, welche Haarfarbe geeignet ist, steht in der Gebrauchsanweisung.

Diese Seite (Quelle Gebrauchsanweisung) ist für mich eigentlich eine der wichtigsten der ganzen Broschüre gewesen. Hier wird nämlich beschrieben, welche richtige Einstellung man nehmen muss, um die Lichtintensität zu bestimmen.

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Ich brauche dann Stufe 4/5 da ich zum Hauttyp I „Weiß: Sie bekommen immer einen Sonnenbrand und werden nie braun“ gehöre. Auch das richtige „Aufsetzen“ auf die zu „beblitzende“ Stelle wird bildlich beschrieben. Also alles ganz easy. Und das sage ich als absolute „Gerätelegastenikerin“.

 

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Auf dem „Kopf“ befindet sich der An- und Ausschalter, der gleichzeitig zum Einstellen des individuellen Hauttypen benutzt werden kann.

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In der Mitte des Gerätes befindet sich der Knopf für das „Blitzen“.

Damit Ihr sehen könnt, wie lang dass Kabel ist, habe ich dieses etwas „wirr“ um das Gerät gelegt.

Behandlungszeitraum/Anwendungszeitraum:

Als Behandlungszeitraum wird für die ersten 4-5 Mal ein 14-Tage-Rythmus empfohlen.  Danach reicht es, je nach individuellem Haarwuchs, alle 4 – 8 Wochen zu „blitzen“.

So, nach soviel Technik kommt nun auch mein Produkttest zum Lumea SC 1997: (individuelles Einzelergebnis):

Das ich eine weiße Haut habe, die im Sommer eigentlich eher rot statt braun wird, habe ich ja schon oben geschrieben. Nun ich muss dazu noch sagen, dass meine Haarfarbe (sehr dunkel) ist und der Haarwuchs an den ungeliebten Stellen nicht gerade „wenig“ ist und sehr schnell nach dem Rasieren wieder da ist (darüber ärgere ich mich schon seitdem ich mit dem Rasieren angefangen habe – also eine ganz, ganz lange Zeit…lach). Andere Entfernungsmethoden wie Epilieren etc. habe ich noch nicht probiert, hört sich immer so schmerzvoll an und ich bin nun mal ein kleiner „Angsthase“ was Schmerzen angeht…lach.

Also kommt diese Art der Haarentfernung für mich genau richtig – warum nicht 20 Jahre früher…?.

Nun, bevor ich „losgeblitzt“ habe, habe ich erst einmal meine Beine (damit habe ich angefangen) rasiert.  Danach habe ich den Lumea auf meine Haar- und Hautbeschaffenheit eingestellt. Dann das Gerät auf das Bein „geführt“ und … erst mal auf die Lippen gebissen. Es könnte ja doch schmerzhaft sein…(ja, ja ich ticke eben so… 🙂 ). Aber dann allen Mut zusammengenommen und auf den „Auslöser“ gedrückt. Und „Blitz“ das war es schon. Kein Schmerz, überhaupt nichts. Und so ging es dann Schritt für Schritt. Falsch aufsetzen konnte man das Gerät auch nicht, es hat nämlich nur bei richtiger Anwendung „geblitzt“.

Da der Körperaufsatz relativ groß ist, brauchte ich für ein Bein (Unterschenkel) auch nicht wirklich viel Zeit (ca. 10 Minuten) Natürlich verringert sich der Zeitanteil von mal zu mal, da man ja auch sicherer mit der Handhabung wird.

Obwohl ich eine sehr empfindliche Haut habe, habe ich nach der Anwendung keinerlei Hautirritationen gehabt. Meine Beine waren weder gerötet noch fühlten sich warm an.

Aber hat sich der Einsatz überhaupt gelohnt? Ja das hat er. Denn ich bin davon ausgegangen, dass meine Haare nach der ersten Anwendung „normal“ wieder nachwachsen würden. Sind sie aber nicht. Es hat mehr als eine Woche gedauert, bis überhaupt einige „Stoppeln“ nachkamen. Da ich aber das Gerät jetzt zum fünften Mal benutzt habe, werden wohl die ungeliebten Haare weiter „ausfallen“.

Ich sehe mich schon haarfrei im Sommer durch die Gegend laufen…grins.

Mein Fazit zum Philips Lumea SC1997:

Die Anwendung des Gerätes ist einfach und nicht kompliziert (trotzdem vor erstmaligem Gebrauch die Gebrauchsanweisung durchlesen). Das Gerät liegt, durch den schmalen Griff, gut in der Hand und ist nicht zu schwer. Der Lichtimpuls-Knopf lässt sich problemlos mit dem Zeigefinger betätigen. Auch habe ich feststellen können, dass das Gerät von Links- und Rechtshänder gleichermaßen bedienen werden kann (ich bin Linkshänder!).

Von dem Ergebnis bin ich mehr als angetan. Meine dunklen Haare an den Beinen sind nach fünfmaligem Anwenden deutlich zurückgegangen und wachsen auch dementsprechend weniger nach.

So von einer Langzeitwirkung kann ich bis jetzt natürlich nicht viel berichten. Werde aber spätestens Juni/Juli 2016 ein Update zum Philips Lumea geben, damit auch dieser Bereich (Langzeit) abgedeckt ist.

Da das Gerät nicht gerade günstig ist, muss hier jeder selbst wissen bzw. entscheiden, ob für eine gute Haarentfernung dieser Preis gerechtfertigt ist.

Mich würde mal interessieren, was Ihr von dieser Art Gerät haltet, bzw. wie eure Haarentfernungsmethode so aussieht.

 

Alles Liebe, eure britti

 

Quelle: http://www.philipps.de

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14 Gedanken zu “Philips Lumea SC1997

  1. Oh, du Glückliche 🙂 Ich hab mich auch beworben, aber wurde so wie es aussieht nicht ausgewählt. Mir gehts gleich wie dir – heller Typ mit rassigem Haarwuchs xD Ich hab schon so viel Gutes über dieses Gerät gehört und meine Kollegin verwendet das schon jahrelang. Tja, jetzt wo ich deinen Bericht lese, bin ich wieder total angetan davon. Mal sehen, wann er wieder bei Amazon im Angebot ist, weil 400 Euro sind mir dann doch zuviel …
    Liebe Grüße, Kerstin

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  2. Das ist wirklich ein tolles Gerät, hatte mit dem Ergebnis nicht gerechnet. Aber du hast auch recht, 400 Euro ist ne Stange Geld. Vielleicht hast du ja beim nächsten Produkttest auch Glück. Drücke dir die Daumen. LG britti ♡

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  3. Oh , das hört sich ja fantastisch an !!
    Ich wollte das Teil auch testen , denn bei gefühlten 1 Mill. Haare auf dem qcm , wäre es bestimmt hilfreich . Aber so ist es mir zu teuer …
    liebe grüße dajana

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  4. Wow Glückwunsch! Ich wollte ihn über eine andere Seite auch testen aber man hat mich nicht ausgewählt. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Was mich von dem Produkt abschreckt ist wirklich der preis 😦 momentan rasiere ich ganz normal aber da sind dann am nächsten tag schon wieder stoppen 😦 ich hab vor 2 Tagen ne email bekommen das ich nen epilierer testen darf… darauf bin Ich auch gespannt. Hast du Philips einfach eine E-mail geschrieben oder habe die auch einen Produkttester pool?

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  5. Hallo, über die Facebook Seite von Philips war ein großer Produkttest ausgeschrieben. Ich hatte mich einfach beworben und wohl das richtige geschrieben, weiß aber nicht mehr was. Der epilierer ist bestimmt auch klasse, tut vielleicht etwas mehr weh. Lach. LG britti ♡

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  6. Ich habe -gottseidank – zumindest an den Beinen keine Probleme.
    Bewerbe mich aber für meine Tochter immer wieder.
    Toller Beitrag!!!
    LG

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